Heißenplatte (1593 m), Mangfallgebirge

Tourdatum: 28. August 2018

Tourbegleiter: Fred Vitzthum

Mit einem Kleinbus und einem PKW fuhren wir zu elft nach Geitau. Das Sommerwetter begleitete uns durchwegs. Die Wald- Fahrstraße des Geitauer Berges, war teilweise so richtig steil, und so wanderten wir in gemütlichem Tempo zum Geitauer Alpl (1331 m). Da angenommen, gab es erst einmal eine prächtige Sicht in Richtung Wendelstein und Aiplspitz. Die Hüttenwirtin, (die Oma), war noch nicht da, und von den beiden Enkelinnen  bekam wer wollte, nur Saftgetränke. Milch darf seit der neuen EU- Verordnung an die Wanderer nicht mehr verkauft werden, Buttermilch gab’s auch keine, da die jungen Damen keinen Zugang zum Milchlager hatten. Letztendlich waren wir doch alle ganz zufrieden und die Wanderung ging weiter. Zunächst wanderten wir am Weg in Richtung Aiplspitze. Doch wir mussten rechts weg und da war der Weg nur noch stückweise vorhanden. Fred führte uns einfach über die Alm noch oben. Immer wieder kamen Wegstücke daher, die jedoch auch gleich wieder zu Ende waren. Am Kamm, da war’s wieder so richtig fein; es wehte ein Lüfterl, das Gipfelkreuz schon sichtbar und wir hatten Trinkpause. Am Gipfel angekommen, wieder ein Panorama vom Feinsten und eine herrliche Ruhe. Nach ca. einer Stunde des Genießens, gings wieder hinab. Zunächst noch auf einem Steig, bis Fred keine andere Möglichkeit hatte, wieder abzubiegen und wir in Serpentinen über die Grasbüschel des Almbodens abstiegen. Unterwegs begrüßte uns eine Ziegenherde, anschließend waren es Kühe, alle ganz friedlich. Am Geitauer Alpl war die Oma nun da und sie verkaufte einigen von uns den selbstgemachten Kuh- und Ziegenkäse. Der weitere Abstieg auf der Forststraße führte durch den Wald, was bei diesen Temperaturen recht angenehm war. Nach 5 Stunden und 800 Höhenmetern waren wir wieder am Parkplatz.  Zum Einkehren in Geitau gab es nichts, da alle Wirtshäuser Ruhetag hatten oder erst später öffneten. So fanden wir uns in Aurach im Biergarten des Wölfelhofes ein.