Hirschhörnlkopf 1515 m NN; Rundwanderung über Kotalm

Tour: Datum: 19.August 2020; Auf- und Abstieg: je 725 Hm; Dauer 4 Stunden

Tourbegleiter: Werner Unger-Ullmann

Zu 7. waren wir per PKW in Jachenau am Wander-Parkplatz beim Schützenhaus angekommen und es regnete, was uns aber nicht daran hinderte, die Tour zu unternehmen. Vorm Parkscheinautomaten war eine mächtige Pfütze, wer Bergschuhe an hatte, war im Vorteil

Kurz vor 9 Uhr wanderten wir los auf der Forststrasse 483 in Richtung H- Kopf und Jochberg. Bergsicht gab es keine, es war alles Wolkenverhangen. Die Forststrasse war aber gut zu begehen. Am Wegkreuz, war der Abzweig nach rechts auf einer schmaleren Forststrasse 483a gings aufwärts. Nach einigen Minuten erreichten wir eine waldfreie Wegabzweigung, da links abgebogen, der Weg wurde allmählich zum Steig, der in angenehm zu begehenden Serpentinen angelegt ist. Der Regen hatte aufgehört, die Sonne schien und es tropfte von den Bäumen, teils unangenehm in den Hemdkragen. Bei der eingelegten Trinkpause hatten wir schon wunderbare Sicht auf den Staffel.

Zwischenstop beim Aufstieg

Nach gemütlichem nassen Wald- Aufstieg, erreichten wir das Almgelände mit Blick zur Pfundalm und dem Gipfelkreuz.

Der Wiesenrücken mit Tourenbegleiter, der Pfundalmhütte und Gipfelkreuz im Hintergrund

Die Nebel stiegen hoch, lösten sich auf, die Sicht wurde laufend besser.

links ein Stück vom Walchensee, Jochberg

Am Gipfelwewg begrüßten uns die jungen Rinder mit argwönischen Blicken und nach knappen 2 Stunden Gehhzeit, hatten wir den Gipfel erreicht.

Ganz oben
Unsere Damen hatten sichs ganz oben, gemütlich gemacht

Walchenseeblick
Jochberg; der Herzogstand im Hintergrund
Der Starnberger See und die Osterseen
Der Rabenkopf 1556 m, im Norden
Die Benediktenwand im Nordosten
Dorf und Flur- Jachenau im Südosten
Nach der Gipfelbrotzeit ganz oben

Für den Abstieg war erst die Wegsuche über den Nordwestkamm erforderlich, denn wir wollten den Umweg um den Gipfelberg vermeiden. Den Pfad gesucht und gefunden, da gings ab in Richtung West durch den Wald ständig rauf und runter hin und her, über Wurzeln, Stufen, Nässe, Matsch, Schwammerl und vielem mehr. Also richtig griabig war der Steig. Ja richtig überrascht waren wir, als auf einmal die Kotalmhütte 1135 m NN vor uns war, und wir nicht in Kochel gelandet waren. Auf der Forststrasse Weg Nr. 483 wanderten wir talwärts, mit Halt am Kotbach-Wasserfall.

Am Kotalmbach-Wasserfall

Nach ein paar weitren Minuten Gehzeit, zweigten wir liks auf den Steig ab, der nach Jachenau führt; zum Teil am Bach entlang und mehrmals über diesen. Der Wald dieses Wegteils war so richtig wunderbar grün und beruhigend.

Grüner Waldboden
Richtig viel Moos

Nach ca. 2 Abstiegsstunden hatten wir Jachenau erreicht und kehrten im gleichnamigen Gasthof – Biergarten ein.