Neujahrswanderung 2017 KSC- Ski-Berg; in Isen

Edith  und Bernd Blum haben eingeladen, zur KSC- Ski-Berg Neujahrswanderung 2017

Beinahe 30 warns;  Wanderer und Wanderinen und 2 Hunde durften auch mit. Alle freuten sich auf die Neujahrswanderung, nach der mehr oder weniger gut überstandenen Silvesternacht, die intensiven Sonnenstrahlen genießen. Die Eiskristalle an den Bäumen, sie glitzerten, sie taten es in einer Fülle, wies schöner kaum mehr ging.

Wir fuhren mit privat- PKW`s; nach Isen. Beim Fahren war Vorsicht angebracht, da immer wieder Nebelschwaden die Sicht begrenzten und auch die Rutschgefahr erhöhten, speziell in der buckligen Welt von Pastetten bis nach Isen.

Angekommen, ausgestiegen, den urigen Ort, so wie die Landschaft bewundert und sich über die gute Luft gefreut; „Aahh herrrlich“. Über die Brücke links, da stand das Gasthaus „Zum Bruckwirt“, die Einkehr am Tourende; das Haus machte durch den äußeren Anblick schon was her.

Übers Brückchen vom Schinderbach, weiter auf gut befestigtem leicht ansteigendem Wegen in den Wald, bis zur St. Zeno- Kapelle. Die 1770 errichtete Kapelle erinnert heute an den Kirchstetthof, der allerdings schon um 1901 abgebrochen wurde. St. Zeno wird zum Schutz vor Hochwasser und Überflutung angerufen. Nachdem die Kapelle restauriert war, wurde sie ausgeraubt; nicht zu glauben, aber so ist leider. Seit 2013 ist die Kapelle wieder eingerichtet und es steht  wieder die Statue des Schutzpatrones, dem HL. Zeno, am Altar der Kapelle.

Die Sonne lachte vom Himmel, trotzdem war die Temperatur im Schatten bei Null und die beiden Hunde liefen ganz unterschiedlich mit. Alina lief ganz ruhig im Schutz iheres Wintermäntelchens an Frauchens Seite, während Kira keinen Winterschutz brauchte, dafür aber ihr Herrchen Wolfgang. Das Stöckchen warf er nach vorne, nach hinten, in die Höhe und manchal blieb es auch in den Ästen der Bäume hängen. Von weiter hinten gesehen hatte man den Eindruck, die Büsche stehen so ruhig da, das kann nicht sein,  es muss sich was bewegen und so schüttelten einige Männer die Büsche. Christian E. kroch gleich unter die Brombeeren und schüttelte von der anderen Seite. Als die meisten Teilnehmer da standen und staunten, was da denn eigentlich los sei, viel Kiras Stöckchen aus den Zweigen. Hurra, Kira hatte wieder ihre Freude, nur Christian nicht. Der hing in den Brombeeren fest und wehrte sich gegen die stachlige Natur. Als er wieder am Weg war, stimmte da dann trotzdem noch was nicht. Christian sah alles verschwommen obwohl kein Nebel war; und stellte beim gehen fest: „Ui, die Brilln is weg“. Also nocheinmal zurück, zum Glück, sie lag unversehrt im Laub der Büsche.

Wir wanderten immer weiter, den langen Hügel rauf bis zum Bauern – Hof, da standen im Stall  in Reih und Glied die Kühe und sahen aus, als hätten sie eine durchzechte Silvesternacht hinter sich.

Nun gings wieder abwärts, runter Richtung Isen, über den ehemaligen Bahndamm- den Rentner Weg-  bis zum Bruckwirt. Da kehrten wir ein, freuten uns über das nette Ambiente, die prall gefüllte Speisekarte und die Vielfalt der feinen Getränke und Genüsse.

Liebe Edith, lieber Bernd, wir sagen danke für diesen wunderschönen Tag und freun uns schon jetzt auf die nächste Wanderung im neuen Jahr. Servus miteinand.