Peretshofener Höhen 729 m, Herbstwanderung

Tourdatum: 16. November

Tourbegleiter: Rita Wust

Von Rita war die Wanderung am 08. November geplant. Das liebe Wetter hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht und so wurde die Wanderung neu angesetzt auf Donnerstag den 16. November.

Ritas Wanderungen haben einfach was; sie sind sehr sorgfältig vorgeplant und vorgegangen, dann gibts eine wunderbare Wegbeschreibung mit Planauszug, so dass jeder, speziel die  Fahrer dahin finden, wo die Wanderung beginnt.

Heute war das auch so, Wanderinnen und Wanderer 21 waren wir alle samt. In Tattenkofen kamen die PKW`s alle an, nur der Bus nicht. Der Bus mit 9 Leuten kam nicht. Ja wo san denn de? Mit ca. einer 1/4 Stunde Verspätung  war auch der Bus dann endlich da. Auf all die Fragen der Wartenden hatten wir nur die eine Antwort: Mir san super gfahrn über Humbach bis nach Dietramszell, aber da ham ma dann festgstellt, dass ma vakehrt san. Mir san also wieda zruck nach Humbach, weiter nach Peretshofen und Einöd, und da eine sausteile kurvige Straß nuntergfahrn bis zur Hauptstraß und jez san ma da. Rita schaute ganz ungläubig, denn wir hatten ja ihre Wegbeschreibung und den Planauszug. Nur diese zu lesen taten wir uns schwer, denn ja mei, ohne richt`ge Brilln, da hast dei Gscher.

Um 9.40 Uhr sind wir am Parkplatz losgewandert, durch den Wald  mit viel Laub der wunderschönen Buchen auf die Peretshofer Höh. Die erwartete Fernsicht war durch den Hochnebel leider sehr eingeschränkt. Trotzdem wanderten wir frohen Mutes,  mit gemütlichem Schritt nach Peretshofen. An der Kirche Mariä Geburt angekommen, besichtigten wir den Kircheninnenraum. Leider war der Zugang ins Kirchenschiff nicht möglich, da die Gittertüre verschlossen war. Rita las uns einen Abriss der Kirchengeschichte vor und danach gings weiter mit der Wanderung.

Über Ortswege, Strassen, Waldwege mit und ohne Baz, Wiesen mit Weidezäunen immer wieder rauf und runter über die Buckel der Peretshofener Höhen wanderten wir gemütlich von Peretshofen nach Bairawies – Manhartshofen – Stockach entlang dem Höllgraben und durch den Höllgrabenbach, wieder rauf nach Peretshofen. Beim Huber Wirt, der gegenüber der Kirche ist, kehrten wir ein. Da ließen wir es uns gut gehen, es hatte allen sehr gemundet. Da der Hochnebel so gar keine Anstalten machte sich zu verziehen um den Alpenblick freizugeben, da wanderten wir um 14.30 Uhr wieder durch den schönen Mischwald hinunter zum Parkplatz und freuten uns über staufreie Strassen, am Weg nach Hause. Danke Rita, es war ein schöner Wandertag.