Ringspitz (1293 m), oberhalb dem westlichen Tegernsee

Tourdatum: 11. Mai 2017

Tourbegleiter: Fred Vitzthum

Ja wo ist denn der oder die Ringspitz? Am Stammtisch beim Neuwirt hat uns Fred die Tour auf die Ringspitz, die über dem südlichen Tegernsee thront, schmackhaft gemacht. Der höchste Punkt liegt  bei 1293 m und da ist kein Schnee mehr. Die höheren Berge sind nach wie vor weiss.                                                                                                                                 Um 8 ging die Anfahrt bis Bad Wiesee los und 1/4 nach 9 waren wir (Helga, Rosemarie, Peter, Fred und Werner) am Wanderparkplatz Bucherberg (830 m) losmaschiert. Auf der zunächst asphaltierten Strasse wanderten wir am Gleitschirmfliegerhügel vorbei; die Gleitschirme lagen am Boden, es herrschte Flaute. Der Blick zurück zum See war vielversprechend schön. Am nächsten Abzweig orientierten wir uns links nach oben in Richtung Osten in den Wald. Bei der Weggabelung sagte uns die Karte rechts gehen, das taten wir, und kurz danach waren wir bei der Waldhütte, bei der der Pfeil „Ringspitz“ den Weg zum Gipfel zeigte. Zunächst gings noch mäßig steil weiter und beim nächsten Abzweig steil nach oben. Der Pfad wurde immer wilder, manchmal nass, dann matschig, doch die zahlreichen Büsche und Bäume nutzten wir zum sicheren Aufstieg.  Ausschnaufen war mehrmals erforderlich und das Panorama mit Blick zum See, war jedes mal so richtg „uiii, scheee“. Am Gipfel auf 1293 m, machten wir bei eben diesem Panorama kurz Brotzeit. Am weiteren Weg den Ringberg entlang, wurden wir zu Pfadfindern.   Fred suchte mit uns quer durch den Wald, mit mehreren Bachgräben und Wildnis den Weg, der uns wieder talabwärts führen sollte. Und siehe da, es war gelungen. Zunächst wars ja noch ein befahrbarer Weg mit Restschnee. Der Huflattich blühte in kleinen Mengen am Strassenrand, bis wir zur Wiese kamen, die eine Schau war; sie war ein blühendes Huflattichmeer. Weiter am Weg bis wir den Abzweig zum Hirschberg, nach Scharling und nach Bad- Wiessee erreichten. Rechts ab Richtung Bad W. gings durch den Wald abwärts. Die Rutschgefahr begleitete uns laufend weiter, da der Weg manchmal etwas matschig war, bis dieser in eine super befestigte Waldstrasse mündete. Die war teilweise steil abfallend und steinhart zum Gehen, sonst nix; es war richtig ruhig und das war angenehm. Am Bauer in der Au vorbei, wanderten wir teilweise weit oberhalb des Mühlenbaches bis zur Mühle. Da rechts weg gings ein paar Meter hoch zum Parkplatz. Die Einkehr machten wir im Biergarten in Finsterwald; der Rabarberdatschi mit und ohne Sahne zu Kaffee und Weißbier war vorzüglich.