Rontal- Tortal im Karwendel, am 14. September 2016

Werner Bach hatte das Glück, für diese Tour, einen der schönsten Tage im Jahr geschenkt zu bekommen.

Um 1/2 7 war Abfahrt als gerade der letzte Teilnehmer die Kurve zum Mero- Parkplatz kratzte und buchstäblich ins Auto sprang. Ein Bus und 2 PKW`s, zusammen waren es 14 Leute (6 D + 8 H), die während der Fahrt durch Oberbayern die aufgehende Sonne begrüßen konnten und in Hinterriß war Fahrtende. Wer Werner Bach kennt, da gibts nix ohne Gymnastik; also, war nach dem Anziehen der Bergschuhe noch eine Runde Gymnastik angesagt, denn es waren 900 Höhenmeter rauf und runter, vor uns.

Um 8.20 Uhr ging die Wanderung von Hinterriß (930 m ) ins Rontal los. Ca. eine Stunde wanderten wir im Wald die leicht ansteigende Forststraße entlang bis aufeinmal eine superschöne Wiese – die Rontalalm (1262 m) – sich vor uns öffnete. Wandererherz was willst du mehr; der Blick auf die Nordwände der Östlichen Karwendelspitze, der Vogelkarspitze und all den Bergen rundherum. Auf Grund der geringen Luftfeuchtigkeit gabe es keinen Dunst in der Luft und so war das gesamte Panorama gestochen scharf zu sehen.

Nach an der Rontalalmhütte war der Weg mit E- Weidezäunen begrenzt, bis der Wald anfing, da gings gleich durch ein trockenes Bachbett und kurz danach wurde es spürbar steiler.  Der Wald war zu Ende und das Geröllfeld war da. Die Orientierung war einfach, da viele Stoanamandln aufgebaut waren. Unter der Torscharte ging der Steig in Serpentinen bis zur Scharte(1815 m). Rechts oben am Hang waren 2 Gams. Die Murmeltiere pfiffen und eins ließ sich auch sehen. Die Mittagsrast machten wir oberhalb der Torscharte unter dem Torkopf. Mit der Brotzeit kam aber keiner so richtig weiter, da das Panaorama so richtig Wirkung zeigte.  Ein Segelflieger war zu beobachten, der sich in der aufsteigenden Thermik Runde für Runde nach oben schraubte.

Eine Stunde später gings mächtig abwärts ins Tortal. Der Weg schlängelte sich nach untern und wir hatten unsere Mühe mit Rollschotter.  Am Hochleger wurde der Weg flacher und am am Felsen das Wegkreuz, da gabs Trinkpause und Gruppenfoto. Am Himmel zeigten sich einigen Schönwetterwolken, in deren Schatten es angenehm zu gehen war. Weiter unten waren die Felswände so hoch, dass die Sonne dahinter verschwand und erst am Niederleger der Tortalalm wieder zum Vorschein kam. Hier gabs frische Mich und Buttermich. Wir hatten Glück die Sennerin noch anzutreffen, denn 4 Tage später ist Almabtrieb und die Hütte zu bis ins Frühjahr. Zum Parkplatz benötigten wir noch eine Stunde und die Wanderung war nach 6 Stunden, wie vorgesehen, beendet. Am Auto; Umziehen und Gymnastik, danach ab in die Gaststätte zur Post. Hier gabs für Jedermann die gewünschten Genüsslichkeiten. Am Mero wieder gut angekommen und alle sagten: Servus und schön wars.