Fockenstein 1564 m, über die Aueralm

Tourdatum: 23. Mai 2019

Tourbegleiter: Werner Unger-Ullmann

Vom Parkplatz Sonnenbichel wanderten wir; Anne, Gabi, Helga, Gerhard, Giuseppe, Günter und Werner am Ufer des Zeiselbaches aufwärts. Die tief hängenden Nebel verzogen sich allmählich, so dass immer wieder die Sonne durch das herrliche Grün des Mischwaldes leuchtete. Trotz des vielen Regens der vergangenen Tage, war der befestigte Weg wunderbar zu begehen. Auf der Aueralm angekommen, marschierten wir weiter in Gipfelrichtung. Aber jetzt gings los; der Schneebruch war immens. Der Kammweg war nicht zu finden, die Bäume lagen kreuz und quer, außerdem war der Almboden so richtig durchnässt. So wählten wir den befestigten Weg über die Neuhüttenalm. Auch hier lagen immer wieder die durch den Schnee abgebrochenen und zum Teil komplett umgekippten Fichtenbäume, unter denen noch der Schnee lag. Auf der Neuhüttenalm führte der Weg mehrmals über Schneefelder. Der Gipfelbereich war schneefrei und nach ca. 2 1/2 Stunden klopften wir auf’s schmiedeeiserne Gipfelkreuz. Die Talsicht war gut, die Bergsicht war bisweilen noch vernebelt. Nachdem die Brotzeit vom Rucksack in Magen gewechselt war, machten wir uns auf den Abstieg. Bis zur Aueralm waren Auf- und Abstiegsweg identisch. Die Sicht wurde laufend besser, so dass wir beim Kuchen auf der Aueralm das volle Bergpanorama genießen konnten. Zum weiteren Abstieg wählten wir erst den befestigten Schotterweg bis zur Wachselmoosalm und weiter den Wanderweg über den Bergrücken zum Zwerglberg – Sonnenbichl. Im Wald war’s nass und matschig und an der Sonnenbichpiste, steil aber trocken. Kurz danach erreichten wir den Parkplatzt um im Zeiselbach die Schuhe zu waschen. Es war eine abwechslungsreiche Tour.

Baim Aufstieg zur Aueralm
Gipfelblick von der Aueralm
Am Gipfel